Reisebericht Elke Otte
Diese Fahrt wurde extra eingeplant um Max, die dreibeinige Dogge aus Ungarn zu holen. Wieder mal kam es sowieso alles anders als geplant. Geplant war, dass wir (mein Mann Thomas und ich) mit einem befreundeten Ehepaar aus unserem Dorf, ein verlängertes Wochenende nach Bayern und Ungarn fahren. Dies sollte mit deren Wohnmobil stattfinden. Leider machte uns dann die Telekom einen Strich durch die Rechnung. Der Mann des Pärchens sollte am Dienstag nach Pfingsten arbeiten.
Somit klappte das also nicht. Am Mittwoch zuvor dann schnell umdisponiert, schließlich wollte ich Max auf keinen Fall mit den anderen Hunden im Transporter transportieren. Wir fahren mit unserem VW Transporter und darin ist schließlich auch genug Platz. Ich hatte zuvor einen Alptraum und der war wahrlich schrecklich und ich wurde fix und fertig wach. Max hatte in diesem Traum während des Transportes einen offenen Beinbruch an seinem verbleibenden Bein erlitten.
Wir fuhren am Freitagmorgen um 3:30 Uhr los. Die Autobahn war gnädig und wir konnten wirklich ohne Stau und schönem Wetter bis in den Bayerischen Wald reisen. Gegen 12:00 Uhr waren wir in Arnbruck angekommen. Hier sollte Happy sein neues Heim beziehen. Das passte. Die Familie, die ihn übernimmt, herzensgute Menschen und sehr liebevoll. Happy lebt nun in traumhaft schöner Lage. Ich habe ihn gern dort abgegeben, aber musste dann bei der Abfahrt schon sehr weinen.
Aber es muss sein, man kann nicht alle Hunde behalten. Ich habe krampfhaft meine Gedanken auf Max gelenkt, der schließlich auch wieder Hilfe braucht. Happy ist nun gut versorgt und es muss schließlich weitergehen für die anderen die wieder Hilfe brauchen. Von Arnbruck ging es weiter in unsere Pension zu Freunden nach Woppmannszell. Dort wurden wir, wie immer herzlich empfangen, konnten Mittag essen und hatten Zeit zum ausruhen.
Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr sind wir wieder gestartet und nach Kecskemét gefahren. Um 17:00 Uhr kamen wir an. Brütende 33 Grad, ein Gefühl als würde man in Texas auf einer Ranch stehen. Auch hier wurden wir herzlich begrüßt von Gabor, Kati und Ramo. Wir haben es uns im Garten gemütlich gemacht und warteten, dass Gabor seine Trainingsstunde mit den Hunden absolviert hatte.
In der Zeit hatten wir die Möglichkeit Pofi einen früheren Notfall im Garten zu beobachten, wie dieser mit Aila stundenlang spielte. Mir standen manchmal wirklich die Tränen in den Augen. Er ist so unbeschwert und fröhlich. Er weiß nicht, dass sein Leben wirklich in der letzten Stunde gerettet worden ist. Er würde nicht mehr leben, wenn wir unsere Hilfe nicht zugesagt hätten. Pofi ist jetzt völlig unauffällig und verspielt.
Es gab bei seiner Rettung immer wieder Diskussionen, dass in ihm ein Staff steckt. Nochmals sei an dieser Stelle gesagt – definitiv nicht. Pofi wird Anfang Juni in sein neues zu Hause einziehen. Kati, die ihn in der Pension seit seiner Befreiung aus der Tötung betreut, ist schon ganz traurig. Sie mag ihn sehr.
Gegen 20:00 Uhr kam Gaby, die Sekretärin des Tierheimes, da wir viel zu besprechen hatten, wie die Zusammenarbeit mit dem Tierheim besser koordiniert werden kann.
Im Moment sind leider Pannen und Missverständnisse noch an der Tagesordnung. Da wir eine Dolmetscherin gefunden haben, klappt es aber schon erheblich besser. Kurz nach 21:00 Uhr war unser Blutzuckerspiegel aber erheblich gesunken und ich war kurz davor einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Gabor fuhr mit uns zu einem schönen Restaurant und wir haben erst einmal zu Abend gegessen.
Ein heftiges Unwetter fegte über Kecskemét. Es war sehr imposant. Zuvor hatten wir so etwas noch nie erlebt. Blitze um uns herum, egal wohin man schaute. Der Himmel war leuchtend hell. Nach dem Essen fuhren wir wieder zurück zur Swiss Ranch und haben in einem kleinen Zimmer unterm Dach geschlafen. Es regnete und donnerte und trotzdem war es noch immer brütend heiß. Am nächsten Morgen wieder traumhaft strahlender Sonnenschein und ein Klima wie in Spanien.
Nach dem Frühstück fuhren wir kurz nach 9.00 Uhr ins Tierheim. Die neue Besitzerin von Tigris war extra von der Schweiz nach Budapest geflogen und Tigris sollte um 15:00 Uhr im Flieger sitzen und in die Schweiz fliegen. Es war wirklich sehr schön mit anzusehen, dass die beiden sofort einen Draht zueinander hatten. Tigris verhielt sich bei der Übergabe so, als wäre zuvor wegen Urlaub in einer Pension abgegeben worden und würde nun eben nach dem Urlaub wieder von ihrem Frauchen abgeholten.
Im Tierheim nahm ich mir dann meine Liste hervor. Viele Fragen zu vielen Hunden. Viele Interessenten wollen immer wieder wissen, ob die Hunde katzenverträglich sind. Eine Bitte hier an dieser Stelle, diese Fragen können auf keinen Fall bei den Hunden im Tierheim beantwortet werden. Es gibt hier keine Katzen.
Und in den wenigsten Fällen muss man überhaupt ein Maulkorb benutzen um den Hund an die Katze zu gewöhnen. Man kann es einem Hund schon klar machen, dass die eigene Katze im Haus toleriert werden muss. Und in den meisten Fällen klappt dies auch in kürzester Zeit. Es ist manchmal etwas Training erforderlich in den meisten Fällen klappt es aber auf Anhieb.
Die Hunde in Ungarn werden oftmals nicht im Haus gehalten, so dass sie schon im Welpenalter mit Katzen konfrontiert werden. Die wenigsten wollen Katze töten. Und sollte wirklich leider einer dabei sein, dann kann man dem Hund das mit Maulkorb und der nötigen Konsequenz beibringen.
Während die Pfleger damit beschäftigt waren die Infos zu den Hunden auf meiner Liste zusammenzutragen habe ich mir Lynia angeschaut. Lynia soll im Juni nach Hamburg in eine Pflegestelle einziehen. Er hat eine Fehlstellung am Vorderbein und läuft auf dem abgeknickten Gelenk. In Hamburg wird er dann einer chirurgischen Klinik vorgestellt.
All das ist nun fraglich. Lynia ist in einem schlechten Zustand. Er hat erheblich an Gewicht verloren und zudem plagt ihn auch ein Hautausschlag. Wir vermuten dass es ein Pilz ist. Ob er nun so in seine Pflegestelle einziehen kann wage ich zu bezweifeln. Eine Behandlung dieses Pilzes im Tierheim ist kaum möglich.
Die kleine Manó wird mit uns nach Deutschland reisen und sie ist wirklich sehr sehr klein und zerbrechlich. Sie ist 10 Jahre alt und ihr Herrchen war verstorben. Niemand in der Familie war bereit sie aufzunehmen und somit landete sie Heim. Weiter ist sie fast blind und ihre Ohren lassen auch schon zu wünschen übrig. Sie hat zudem einen Leistenbruch, der in Ungarn nicht mehr operiert werden kann.
Die Gefahr ist zu groß, das ihr altes Herz die OP nicht mehr überlebt. Wir werden Manó einem deutsche Tierarzt vorstellen und dann schauen wir erst mal. Manó wird ihren Lebensabend in Nordfriesland bei einer älteren Dame verbringen.
Bei dem Anblick der vielen Welpen in den Zwingern war dann bei mir Schluss und ich musste erst mal weinen. Gabor bekam mich aber wieder schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und zitierte etwas, was ich ihm am Abend zuvor gesagt hatte. Also Schritt für Schritt und nur noch vorne schauen. Unsere Zusammenarbeit läuft erst seit Februar und wir haben schon einiges geschafft.
Also werden wir es auch schaffen noch ein Welpenhaus zu errichten und wir werden es schaffen, dass uns auch die Welpen gemeldet werden und der eine oder andere die Chance auf einen schönen Platz in Deutschland erhält.
Aber immer wieder erleben wir, dass Hunde im Tierheim eingeschläfert werden müssen oder aber zumindest darüber diskutiert wird. Ich spreche hier jetzt von einer kleinen Pekinesenhündin. Vielleicht 6 – 8 Jahre als. Sie wurde aus einem fahrenden Auto geworfen, verlor dabei beide Augäpfel und zog sich dabei einen Leistenbruch zu.
Sie hat einen erheblichen Unterbiss. Nach dem Standard sollen sie einen Unterbiß haben, dieser aber ist schon enorm. Sie hat aber keine Probleme und kann essen. Der Leistenbruch müsste operiert werden. Mit ihrer Blindheit geht sie noch etwas unsicher um. Das wird sich aber geben. Sie ist aber freundlich und dankbar und wedelt mit ihrer kleinen Rute wenn man sie streichelt und ihr Aufmerksamkeit schenkt.
Das die Augäpfel fehlen fällt gar nicht weiter auf. Da sie eher ein kleines „Knautschgesicht“ hat. Für sie wünschen wir uns wirklich dringend ein Plätzchen. Eine Patenschaft bringt der kleinen Maus gar nichts. Sie muss raus dem ungarischen Heim, raus aus dem Zwinger. Sie hat es nicht leicht unter den anderen Hunden. Und ich kann nicht verstehen wie Menschen zu so etwas fähig sind.
Attila der Pfleger zeigt uns dann einen Hund, der vor ein paar Tagen gekommen ist. Eine wirklich arme Seele, von Bisswunden übersät. Wir fragen was passiert ist. Attila erklärt uns dass er als Dummy für Hundekämpfe eingesetzt worden ist. Wir vermuten sofort, dass er ja wohl mit Artgenossen nicht mehr verträglich ist und vielleicht auch auf Menschen aggressiv reagiert.
Da liegen wir völlig falsch. Er ist auch im Zwinger mit zwei Hunden zusammen und ist sehr friedlich. Wir holen ihn raus und sehen mit entsetzen, dass er schlimme Verletzungen hat. An einer Stelle liegen Sehnen und Bänder frei.
Einige Stellen sind entzündet. Sofort desinfizieren wir alles und er bekommt Antibiotika. Wir bemerken sofort das er sehr zutraulich ist und in Gabor fast rein kriechen möchten. Diese arme Seele. Er lässt sich streicheln und genießt das. Da kommt Lynia angeschlurft und holt sich auch noch ein paar Streicheleinheiten ab.
Attila hatte dem Schäfermix zuvor den Namen Gabor gegeben. Gabor fängt sofort an zu beschwichtigen und leckt Lynia die Lefzen. Nach einer Weile hat Lynia genug davon und fängt an zu knurren. Gabor der Schäfer reagiert nur mit Angst und sucht sofort Schutz bei Gabor und lehnt sich an ihm an. Er hat wahrscheinlich gedacht, jetzt geht es wieder los.
Nach einer Weile läuft der Schäfermix Gabor über das Tierheimgelände, ein tosendes Gebell ist zu hören. Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr. Mein Mann sagt leise, ich kann das irgendwie nicht mehr ertragen.
Der Schäfermix Gabor ist irritiert, weiß nicht wohin und macht sich vor Angst fast in die Hose. Gabor ist Tierpsychologe und sieht die Situation und geht sofort in die Mitte vom Platz und bietet ihm Hilfe an. Er hockt sich seitlich zu ihm hin. Der Schäfermix Gabor nimmt die Hilfe sofort an und geht wieder zu Gabor und drängt sich an ihm und sucht Schutz.
Eine sehr schöne Geste. Dieser Hund ist so friedlich und sucht bei Menschen Schutz, dabei sind es die Menschen, die ihm das angetan haben. Bei diesem Anblick rollen bei mir schon wieder Tränen.
Wir hoffen sehr, dass wir ein schönes Plätzchen für ihn finden.
Eine Pflegerin kommt zu mir und lässt übersetzen dass ich für diesen Hund einen Platz suchen soll. Ich frage wie er heißt, wer es denn ist. Sie sagt sie weiß es nicht. Warum soll ich denn ausgerechnet für ihn ein Plätzchen finden. Daraufhin antwortet sie leise:“Weil ich ihn so mag“. Das sind Situationen wo man dann wirklich denkt, ich bin zur falschen Zeit am falschen Ort. Man möchte ja allen ein Plätzchen geben, aber das geht leider nicht.
Röppentyü war leider vor dem Transport verstorben und hier wäre auch noch ein älterer ruhiger Hund gewesen. Der kleine Iksz. Leider ist ein Auge blind und die ältere Dame wollte das nicht. Schwerhörig ist er auch. Ein kleiner Pulli Mix. Wer nimmt ihn nun noch? Er war sehr freundlich und ließ sich gerne streicheln. Er braucht aber nicht mehr im Zwinger leben und darf zumindest im Flur im Bürogebäude leben.
Trotzdem wünschen wir ihm auf seine alten Tage noch ein festes Zuhause. Er war bereits für die Reise fertiggemacht. Ich musste ihn aber absagen, da Yara das Plätzchen bei der älteren Dame bekommen hat. Das tut immer besonders weh.
Nun fragen wir nach Max. Alle rufen Maaaaaaaaaax und ich musste lachen. Da schält sich ein Max hoch aus seinem Zwinger. Er hatte tief und fest geschlafen. Er braucht ja immer etwas bis er dann hoch ist. Ein Prachtkerl und eine Seele von Hund. Er war wochenlang reserviert und leider wurde er Freitagvormittag abgesagt.
Hier war zuvor die Hölle los. Was sollten wir machen? Wir waren drauf und dran ihn abzusagen. Ich habe aber Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Wir haben eine Lösung gefunden. Er wird erstmal in einer Pension wohnen. Das ist kein Zuhause und lange soll er dort auch nicht bleiben. Max ist in einem erheblichen schlechteren Zustand als noch im April.
Wir desinfizieren nochmals seine frische OP Narbe und auch er hat ein Hautproblem. Von seinem glänzend schwarzen Fell ist leider nicht mehr viel übrig. Stumpf sieht er aus und leider überall dieser Hautausschlag. Wir verabschieden uns und werden von allen herzlich gedrückt. Max geht gern und freiwillig hinten in den Kofferraum vom VW Transporter. Als würde er das jeden Tag machen.
Alle winken bis wir uns nicht mehr sehen können. Max – obwohl er sitz kann locker hinten aus dem Fenster schauen. Nach einer weile legt er sich hinten hin und ist völlig entspannt. Wir sind nun soweit und müssen uns beeilen. Die kleine Yara wartet noch in Cegléd. Imre steht schon bereit und wartet. Wir unterhalten uns noch kurz.
Er fragt wie es in Kecskemét war. Als er Max sieht fragt er, wer dieses Monster ist. Das kleine Yara steigt noch mit ins Auto und ab geht die Reise. Imre wünscht uns gute Reise. Ab geht es wieder Richtung Bayern. Traumhaft schönes Wetter, fast zu heiß. 36 Grad im Schatten. Die Klimaanlage reißt aber alles wieder raus.
Ich bin sehr froh, dass Max dort völlig entspannt liegt. Die kleine Manó schläft und Yara interessiert irgendwie auch gar nicht. Wir erreichen Österreich und es fängt an diesig zu werden. Nun fahren wir auch langsam in den Regen und es wird kühler.
In Bayern dann strömender Regen. Jemand steht auf unserem Dach und schüttet eimerweise Wasser über die Windschutzscheibe. Wir kommen im Gästehaus in Woppmannszell an. Ich gehe noch schnell mit den Hunden. Max liegt völlig entspannt und ist wohl nur froh, dass er ein trockenes Plätzchen hat. Die beiden kleinen Alten schlafen.
Diese Gelegenheit nutzen wir und bekommen erst mal was zu essen. Danach gehe ich mit Max ein Stückchen über die Wiese. An der Leine hat er Schwierigkeiten, da er seinen eigenen Rhythmus hat. Er fällt zweimal vorne hin, da wir ja auch in den Bergen sind. Ich denke mir: „Was soll dieser Leinenquatsch?“
Er kann ja gar nicht schnell laufen. Ich mache die Leine ab, er hat gar kein Interesse wegzulaufen. Er humpelt neben mir her und verhält sich wie ein Schaf und fängt an zu grasen. Immer wieder steckt er sein großes Maul in das Gras und ist einfach nur glücklich und wälzt sich auf der nassen Wiese. Hunde aus dem Heim scheinen Gras wirklich zu vermissen. Ich habe das schon sehr oft bemerkt.
Yara geht auch noch eine Runde Gassi und ist noch richtig gut zu Fuß. Sie bekommt noch was zu essen und ich setze sie wieder in den großen Kennel. Gute Nacht Max und gute Nacht Yara. Die kleine Manó nehme ich mit aufs Zimmer. Sie ist wirklich sehr dünn und in einem schlechten Zustand. Die arme Maus. Sie schläft im warmen Kennel und um 10:00 Uhr bin ich so müde und gehe auch ins Bett.
Am nächsten Morgen wecke ich Max, er war sehr brav und hat das Auto in Ruhe gelassen. Mit allen wieder kurz Gassi. Alle freuen sich. Nach dem Frühstück machen wir uns auf dem Weg. Es ist kühl und wir kommen gut durch. In Soltau wird Yara übergeben. Sehr schön, dass sie trotz ihres Alters noch ein Plätzchen gefunden hat.
Danke auch an Frau Konopacz, die sich so bemüht hat. Sie wird Yara übergeben. Herzlichen Dank an die Tierhilfe Wendland.
Gegen 18:30 Uhr kommen wir in der Pension an. Wir sind am Ziel unserer Reise. Ach ich vergaß, wir sind in Schleswig-Holstein, es regnet in Strömen. Max will nicht in die Pension, er will lieber wieder ins Auto. Er findet es dort wohl toll. Wir überzeugen ihn mit Geflügelwurst. Wir hatten uns schon Sorgen gemacht, da Max seit dem Einstieg in Kecskemét am Samstag ca. 12:30 Uhr noch nicht einmal gepinkelt hatte.
Er war ja nur immer am grasen. Wir haben mehrere Stopps an den Raststätten gemacht, aber nix – gar nix. Als er dann in seinem Gehege war, endlich ……………
Angelika ist sofort begeistert von dem Riesen. Wie sanft und lieb er ist. Max hat irgendwas an sich, man schließt ihn sofort ins Herz. Er ist irgendwie ein Riesenbaby. Wir fahren weiter nach Flensburg. Die kleine Manó wird morgen übergeben. Glücklich und zufrieden sind wir gegen 20:00 Uhr zu Hause. Es war eine sehr entspannte Reise durch die Übernachtung in Bayern.
Alles hat wunderbar geklappt und ich bin froh, dass ich mich für den Extratransport für Max entschieden habe. Ich hätte es nicht übers Herz gebraucht ihn in eine Box zu sperren. Er liegt gern seitlich ausgestreckt auf der Seite. In der Box hätte er mit Sicherheit Schwierigkeiten gehabt. Wir werden wohl dazu übergehen immer eine Nacht in Bayern zu schlafen.
Wir müssen dort eine Möglichkeit finden, die Hunde nachts unterzubringen. Es ist wesentlich entspannter für Mensch und Tier. Es war wieder eine Reise mit vielen Höhen und Tiefen. Nur leider mal wieder mit viel zu wenig Zeit.
Ich hatte das Gefühl, das sich alle jetzt freuen, dass wir mithelfen und sie haben erkannt, dass wir es wirklich gut mit den Tieren meinen. Attila hat sich so herzlich verabschiedet und vermisst Happy ganz fürchterlich.
Mir geht es leider genauso.
Ich freue mich, dass wir dieses Tierheim betreuen können. Trotz der Schwierigkeiten macht es große Freude und wir haben dort und auch in Deutschland liebe Menschen gefunden, die auf verschiedene Weise unsere Arbeit unterstützen.
Herzlichen Dank dafür an alle, ganz besonderen Dank an die Spenderin, die den Unterhalt in der Pension für Max zugesagt hat. Ohne sie, hätten wir Max wahrscheinlich absagen müssen.
Wir hoffen, das wir sein Hautproblem schnell in den Griff bekommen und er dann einen schönen Platz erhält. Er wird vermutlich nicht alt werden können, da die Schulter das auf Dauer nicht mitmachen wird, aber er ist jung, hat einen liebevollen Charakter und mit gutem Futter und vielleicht noch einer Gehhilfe wird er noch einige Jahre haben.
Elke Otte
































