Aktuelle Meldung
Auf Worte müssen Taten folgen!
Bei einem Treffen mehrerer PHU-Mitglieder in Ungarn, das im vergangenen Herbst stattgefunden hat, wurde am Rande besprochen, dass es doch nett wäre, wenn das gesamte Mitarbeiterteam des Tierschutz-Zentrums einmal Silvester feiern könnte, ohne am Morgen des Ersten Januars unausgeschlafen seiner Arbeitspflicht nachkommen zu müssen.
Tja, was soll man da sagen. Was sich im Herbst nach einer coolen Idee anhörte, war nun plötzlich wirklich cool.
Am Silvesterabend fing es an zu schneien und auf einmal war die Aussicht auf einen Arbeitsbeginn um 7:00 morgens nicht halb so prickelnd wie der Sekt, der bereits kaltgestellt war.
Auf einmal hatte jeder die Ausrede er müsse um 22:00 Uhr schon nach Hause, damit die eigenen Hunde bei der Böllerei nicht alleine sind, aber in Wahrheit, hatte es mehr mit dem Wecker zu tun, der auf 05:00 Uhr gestellt war….
Man ist halt keine 20 mehr!!
Und doch fanden sich 4 Freiwillige ein, die unter Gabors Leitung (mitgefangen ist mitgehangen) motiviert zur Arbeit erschienen.
Und eines ist sicher. Es ist schon interessant wie an die 100 Hunde gefüttert werden und dabei auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres eingegangen wird. Der eine benötigt seine Ruhe beim Fressen, der andere wird gebarft, und der nächste bekommt sein Spezialfutter. Keine Medikamente werden vergessen und alles muss zügig und ruhig von statten gehen. Auch die Schweinchen und das kranke Pony werden Bedacht und auf dem Rückweg werden alle leeren Näpfe auch gleich wieder eingesammelt und mit zur Futterküche genommen.
Das Ganze dauert ca. 1 Stunde und dann gibt es einen kurzen Kaffee zum Aufwärmen. Der Glückspilz darf dann ca. 100 Hundenäpfe spülen und kann dabei wenigstens seine Finger wieder auftauen, während die Übrigen sich an die Arbeit machen, um alle Innen- und Außengehege zu wischen bzw. zu säubern und den Hunden ihren täglichen Auslauf zu gewähren.
Dabei schaut man sich auch jeden Hund an, ob alles in Ordnung ist und wie es um die Verdauung so steht. Natürlich nimmt man sich auch die Zeit ein wenig zu streicheln und zu kuscheln, bevor man dann noch frisches Wasser verteilt und zum nächsten Zwinger eilt.
Nach 4 Stunden, die man zu fünft zugange war, ist man mit der ersten Runde durch. Am Nachmittag waren wir dann noch zu dritt und kümmerten uns um die zweite Essensausgabe für die Junghunde und die Kranken. Die Hunde aus den Innenzwingern durften noch einmal in den Auslauf und dann war auch schon Feierabend, denn ab 16 Uhr ist Ruhe angesagt.
Ja, es hat uns Spaß gemacht einen Tag einzuspringen, aber wir ziehen unseren Hut vor denjenigen, die diesen Job 365 Tage im Jahr erledigen. Die bei Wind und Wetter, Bei Hitze wie bei Kälte dort draußen stehen und sich um die Hunde kümmern, die ohne sie verloren wären.
Danke Gabor, Kati, Timi, Laci und Fanni.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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