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Gedanken, die uns allen nicht fremd sind – Teil 9
Tierschutz funktioniert nicht von 8 bis 17 Uhr.
Tierschutz kennt keine Öffnungszeiten.
Denn Tiere richten sich nicht nach Uhrzeiten.
Nicht nach Wochenenden.
Nicht nach Feiertagen.
Hunger kommt, wenn er kommt.
Krankheit wartet nicht bis zum nächsten Morgen.
Notfälle passieren nicht geplant.
Und genau deshalb hört Tierschutz nie auf.
Für unsere Kollegen vor Ort bedeutet das, kaum echte Pausen.
Kaum planbare freie Zeit.
Dafür immer wieder Situationen, die sofortiges Handeln erfordern.
Dramen und Notfälle gehören zum Alltag.
Auch nachts.
Auch an Feiertagen.
Auch an Silvester – wenn andere feiern.
Denn wo Not ist, muss geholfen werden.
Für viele klingt das selbstverständlich.
Und ja – das ist es auch.
Aber genau hier liegt der Unterschied.
Die wenigsten möchten diese Verantwortung selbst tragen.
Die wenigsten möchten nachts aufstehen.
Die wenigsten möchten Feiertage opfern.
Die wenigsten möchten Entscheidungen treffen, wenn es unbequem wird.
Und während vor Ort gehandelt wird, verschieben sich andere Dinge.
Abläufe verzögern sich.
Antworten dauern länger.
Man kommt hinterher.
Und nicht selten wird genau das dann von außen beurteilt.
Kritisch.
Unverständlich.
Manchmal auch vorschnell.
Was dabei oft vergessen wird ist, während irgendwo gewartet wird, wird an anderer Stelle gerade geholfen.
Während etwas liegen bleibt, wird irgendwo ein Leben gesichert.
Tierschutz bedeutet Prioritäten zu setzen.
Nicht für den Moment.
Sondern für das, was wirklich zählt.
Und genau deshalb funktioniert Tierschutz nicht nach Uhr.
Er funktioniert nach Notwendigkeit.
Was Sie sehen, sind einzelne Ergebnisse.
Was Sie nicht sehen, ist das, was dafür jeden Tag – und jede Nacht – geleistet wird.
Wir freuen uns, wenn Sie uns auch beim letzten Teil unserer Serie begleiten.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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