Amador
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.05.2019
Farbe: weiß mit braun
Impfungen: Ja
Kastriert: Nein
Chip: Ja
Anlagehund: Nein
Schulterhöhe: 40
Aufenthaltsort: Tierschutz-Zentrum-Swiss Ranch / Ungarn
Tierheimnr: 1195
Beschreibung:
Amador ist auf der Swiss Ranch untergebracht.
Wir leisten Vermittlungshilfe für das Tierschutz-Zentrum/Swiss Ranch.
Die Versorgung von Amador kostet durchschnittlich
100,- € im Monat, dafür suchen wir Paten.
Für 2026 sind monatlich durch Paten abgedeckt:
Frau J. F. 15,00 €
Einmalspenden: 0,00 €
Für 2026 insgesamt bisher: 45,00 €
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Update Mai 2026:
Amador ist ein Hund der im Wechsel zwischen Nähe und Abstand lebt.
Amador ist ein sensibler, ambivalenter Hund, der nicht in klare Kategorien passt. Sein Wesen schwankt – zwischen vorsichtiger Annäherung und deutlicher Ablehnung. Genau das macht ihn besonders, aber auch anspruchsvoll im Alltag.
Grundsätzlich zeigt er sich schüchtern, mit Fluchttendenz, dabei aber mit einem eher ausgeglichenen Temperament. Mit Artgenossen ist er gut verträglich. Menschen gegenüber reagiert er je nach Situation und Tagesform sehr unterschiedlich. An guten Tagen lässt er Nähe zu, genießt Streicheleinheiten und kann sogar hochgenommen werden. An anderen Tagen lehnt er Kontakt klar ab.
Wichtig ist, Amador kommuniziert – und zwar deutlich.
Er zeigt früh, wenn ihm etwas zu viel wird durch Körpersprache, leichtes Knurren oder hochgezogene Lefzen. Diese Signale müssen erkannt und respektiert werden. Wer ihn nicht liest, bringt ihn in Situationen, in denen er sich durchsetzen muss.
Sein Verhalten kann insgesamt als instabil beschrieben werden – nicht im Sinne von „unberechenbar“, sondern im Sinne von stark situations- und tagesformabhängig. Genau deshalb braucht er Menschen mit Erfahrung und einem guten Blick für feine Signale.
Die Leine kennt Amador bislang nicht, entsprechend ist hier Geduld und ein sehr behutsames Vorgehen gefragt.
Ein großer Vorteil ist, dass Amador wirklich verfressen ist und sich gut über Futter ansprechen lässt – das kann im Alltag und beim Aufbau von Sicherheit helfen.
Für Amador suchen wir:
- sehr erfahrene Hundehalter mit Gefühl für Körpersprache
- ein ruhiges, ländliches Zuhause mit wenig Reizen
- Haus mit sicher eingezäuntem Garten
- keine kleinen Kinder
- Menschen, die ihn lesen können und bereit sind, ihm Raum zu geben
Amador ist kein Hund für feste Erwartungen oder schnelle Fortschritte.
Er braucht Menschen, die ihn so annehmen, wie er ist – an guten Tagen wie an schwierigen.
Wer dazu bereit ist, bekommt einen Hund, der ehrlich kommuniziert und in seinem eigenen Tempo seinen Platz findet.
Beschreibung November 2025:
Amadors Leben ist wahrlich kein einfaches. Und so hat er eine große Schutzmauer um sich herum aufgebaut.
Um diese einzureißen braucht es in erster Linie Geduld & Einfühlungsvermögen, denn Hunde wie Amador geben die Geschwindigkeit vor, mit der sie dir Vertrauen schenken. Mit Leckerlis und einem konsequentem sowie selbstbewusstem Auftreten lässt sich der Prozess auf jeden Fall beschleunigen.
Wir wollen hier aber nach wie vor nichts beschönigen. Amador ist kein einfacher Hund. Sein launisches Verhalten kann schnell kippen. Und dann wird es sehr schwer an ihn ran zu kommen. Sowohl physisch als auch psychisch. Insbesondere sein Hang zum Schnappen macht die Zusammenarbeit mit ihm knifflig.
Hat Amador allerdings einen guten Tag, ist er ein sehr verschmuster Geselle, und lässt sich gerne streicheln. Mit viel Beziehungsarbeit kann man Amador zeigen, dass die Welt da draußen auch schöne Seiten hat.
Feste Routinen sind für ihn wichtig und können ihm helfen, da sie ihm innere Sicherheit geben. Ein klarer Ablauf hilft ihm, ruhig und stabil zu bleiben.
Beschreibung April 2024:
Amodor hat nun bereits 3 Jahre von seinem 5-jährigen Leben im Tierschutz-Zentrum verbracht. Und dies aus gutem Grund. Amador ist kein einfacher Hund und für Anfänger ungeeignet. Für einen Hundeliebhaber, der die Herausforderung liebt wäre Amador ein roher Diamant. Der kleine Kerl ist nämlich sehr launisch unterwegs und entscheidet somit spontan ob er gerade angefasst werden möchte, oder lieber nicht. Amador muss man lesen können und ihn nicht so nebenbei betatschen. Da er sehr auf Futter versessen ist wird man ihn über alternative Trainingsmethoden zu einem Kameraden heranziehen können, dabei aber immer im Hinterkopf haben, dass Amador auch einfach mal schlechte Laune haben könnte.
Vorgeschichte:
Amador war als Streuner unterwegs und landete so Anfang April 2021 im Tierschutz-Zentrum.
Er ist äußerlich ein sehr hübscher Hund, der allerdings sehr scheu und ängstlich reagiert .
Wenn man ihn bedrängt mutiert er zu einer kleinen Schnappschildkröte.
Er muss sich nun erstmal etwas eingewöhnen bevor man ihn weiteren Situationen aussetzt, denen er im Augenblick emotional eher nicht gewachsen ist.
*Sollten mehr Spenden als angegeben eingehen, werden diese zu Vereinszwecken genutzt.Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf unter:info@pfotenhilfe-ungarn.de
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