Aktuelle Meldung
Futternot in Slatina
Liebe Tierfreunde,
im Tierheim in Slatina herrscht Futternot. Alle Reserven sind verbraucht und die finanziellen Mittel dort erschöpft.
Wir bekamen eine Mail mit der Bitte, diese zu veröffentlichen und um Hilfe zu bitten. Hier die Übersetzung der Email:
Winterbrief (Brief im Winter)
Ich hasse den Winter. Aus einem einfachen Grund: wenn der Winter geht, gehen mit ihm viele meiner Freunde. Seit Jahren kämpfen wir hier mit ihm, dem Winter.Wir würden ihn am liebsten für immer besiegen, aber ich weiß, es ist unmöglich.
Es bleibt uns nur der Versuch zu retten, so viele Leben, wie es eben möglich ist. Wir haben hier so viele Freunde mit Pfoten. Es ist nicht leicht. Ihre Blicke im Winter sind nochmal anders und brennen sich in unsere Herzen. Die Angst und die Frage, wie viele unserer Freunde überleben werden, stellen wir uns jeden Tag.
Der Winter ist für uns - Verein „Unsere Freunde“ – Slatina / Rumänien, ein Kampf zwischen - Sein und nicht Sein – ein täglicher Kampf ums Überleben.
Die Bedürfnisse unserer Hunde sind im Winter praktisch doppelt so groß. Wegen der Kälte, die im Winter z.T. sibirische Temperatur erreicht (-20° bis -30°C), müssen die Hunde viel mehr essen.
Ohne die notwendigen Proteine ist es ihnen nicht möglich, in der Kälte zu überleben. Hinzu kommt die Psyche. Diese Jahreszeit macht sie häufig wild und gnadenlos. Sehr oft endet der Kampf um Futter tragisch. Essen im Winter bedeutet Leben. Und wer will darauf verzichten?
Vergesst uns nicht in diesem schweren Winter mit -20°C, mit nicht isolierten Hütten, ohne Nahrungsreserve für anderthalb Monate! Wir brauchen Eure Hilfe für diese harte, harte Zeit! Gebt den Hunden die Chance zu überleben, genau wie das Gras, das der Kälte trotzt! Wir brauchen Eure Hilfe in dieser schweren Zeit noch bis zum Frühling.
Wir sind finanziell abgebrannt und im Moment ohne Nahrung . Auch für die 80 Hunde, die in der Umgebung unseres Tierheims leben. Das sind die Hunde, die wir sonst täglich füttern und die von unserer Organisation sterilisiert wurden.
Der Verein „Unsere Freunde“ ist vor fünf Jahren entstanden. Wir als Vereinsmitglieder haben immer schon gekämpft und versucht das ungestörte Gemetzel, von Gesetzen untermauert, in der Stadt Slatina, jud. Olt, zu stoppen. Es war ein öffentliches Vernichtungslager der unzähligen Straßenhunde. Mit extrem wenigen humanen und materiellen Quellen haben wir unseren Kampf begonnen.
Für viele, die in diesen Tieren nur zu eliminierende Ziffern gesehen haben, war unser Kampf schon von Anfang an eine verlorene Schlacht. Aber wir haben durchgehalten und nicht aufgegeben. Bis heute.
Über 500 Hunde sind nun unsere Sorge geworde - Tag und Nacht. Für diese Seelen Nahrung zu beschaffen, ein Minimum an ärztliche Behandlung und einen Unterschlupf, wo sich vor der Ungnade des Wetters verstecken können, waren unsere erste Ziele.
Ein Haus, einen Herrchen, eine Liebkosung und Streicheleinheit, was sie vorher nie genossen haben, waren unsere Impulse, um weiter zu machen- trotz der unzähligen Schwierigkeiten die wir hatten. Einfach nicht aufzuhören trotz der Probleme, wie z.B. Beschaffung von Arznei oder dem Irrsinn der Gesetze für Strassenhunde, die total indiskutabel waren. Damals erlaubte das Gesetz in unserem Land, ein Leben zu löschen. Und so wurden Tausende von Hunde getötet.
Die Wunden heilen schwer. Aber ihre Blicke sind friedfertig und sie haben uns gelehrt, dass sie zu VERZEIHEN wissen. Unsere Zuneigung und Liebe für dieses unschuldige Wesen wurde belohnt. Unsere Liebe und Streicheleinheiten geben ein wenig Hoffung in dem Alptraum eines Strassenhundes. Sie sind verlassen, hungrig, gejagt und haben nur wenig Gelegenheiten zu vergessen und sich wohl zu fühlen.
Die meisten Leben auf der Strasse sind traurig und kurz und sie sterben einen ungnädigen Tod. So hat vor 5 Jahren alles angefangen. Mit viel Liebe und sehr wenigen Hilfsquellen. Um die Zahl der herrenlose Hunde zu senken, haben wir ein Programm für Sterilisationen eingeführt.
So wurden inzwischen 500 Hunde aus unserem Verein und 1500 Tiere aus der Umgebung sterilisiert !!! Wir haben auch ein Programm zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Erziehung der Kinder, Informationen über die Tierwelt, und verlassene Tiere/Strassenhunde, initiiert.
Zusammen mit den Lehrern haben wir ein kreatives Programm entwickelt. Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen. In diesem Programm sind die Kinder und die Hunde die Hauptdarsteller. Mit viel Liebe und Empfindsamkeit haben die Kinder Gedichte und Erzählungen geschrieben. Im Unterschied zu den Erwachsenen aus Slatina haben die Kinder eine viel einfühlsamere Haltung gegenüber einem verlassenen Tier. Wir möchten dieses Bewußtsein schulen und ausbauen und kämpfen dafür!
Wir haben uns entwickelt aus eigener Initiative. Inzwischen werden wir gerufen, wenn es um die Rettung von Hunden geht die krank sind, die von Autos überfahren wurden, die weggeworfen in einem Brunnen um ihr Leben kämpfen, oder aus verschiedenen anderen Gründen leiden.
Bei allen von ausländischen Organisationen hier durchgeführten Aktivitäten haben wir immer rechtzeitig teilgenommen, wie z. B. Sterilisation der Tiere. Es wurde kastriert in unserem Verein und auch viele von den Straßenhunden konnten kastriert werden.
Wir haben ständig appelliert an die Öffentlichkeit aus Slatina und an lokalen Autoritäten, um eine Änderung des Bewußtseins zu bewirken. Wir haben versucht zu erklären, so wie alle wissenschaftliche Studien belegen, dass die Lösung herrenloser Hunde, die Sterilisation ist und nicht die Massenhinrichtung!!!!! Alles was wir bisher gemacht haben, scheint nur ein Tropfen zu sein in einem Ozean von Notwendigkeiten und Bedürfnissen. Es ist so wenig im Vergleich mit dem, was wir noch zu tun haben.
Um so viel wie möglich zu erzielen, brauchen wir Unterstützung, in moralischer, menschlicher und praktischer Hinsicht. Wir haben nur zwei Angestellte. Sie füttern und betreuen täglich über 450 Hunde. Die Zeit für Liebe und Zuneigung für diese armen Wesen fehlt einfach.
Wir haben noch viel vor:
*die Sterilisierung vieler Hunde
*Aufklärungsarbeit und Umdenken – zu Gunsten der Tiere
* Strassenhunde, der Kampf um ihr Überleben geht weiter, politische Hürden müssen genommen werden!
*Zuhause, ein warmes Plätzchen für den Einen oder Anderen finden. Vielleicht eine Familie nach 5 Jahre Einsamkeit und Traurigkeit im Tierheim oder auf der Strasse.
All diese Wünsche sind realisierbar. Aber nur mit Eurer Hilfe! Moralisch und emotional.
Uns bringen sehr oft die Blicke und das Leid der Hunde zur Verzweiflung. Manchmal weiß man nicht, wie man das noch aushalten soll, man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen – bis dann – nur kurze Zeit später, viel Schlimmeres passiert.
Wir brauchen Spenden, weil wir ohne Eure Hilfe (Nahrung, Medikamente, Sterilisierungen, Adoptionen) die Grundversorgung der Tiere nicht abdecken können.
Und die direkte Hilfe von Volontariaten. Ohne diese können unser Verein und die 450 Hunde nicht weiter existieren.
Wir danken Euch weil es Euch gibt und dass wir in euren Gedanken existieren!!! Wir hoffen darauf, dass viele uns unterstützen und dabei helfen, dass wir alle Hunde durch diesen Winter bringen. Jeder noch so kleine Beitrag wird den Hunden helfen. Wir bedanken uns im Namen der Hunde.
Gratiela Ristea
Spenden durch Paypol oder Konto :
ASOCIATIA PENTRU PROTECTIA ANIMALELOR ”PRIETENII NOSTRI ”
TUDOR VLADIMIRESCU STREET, NUMBER 169, SLATINA CITY
BANCA COMERCIALA ROMANA – Slatina
COD BIC: RNCBROBU
CONT IBAN RO29RNCB0200042737330002
COD SWIFT:RNCBROBUOT0
Wir bitten Spenden für Slatina direkt auf das angegebene Konto zu überweisen. Vielen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung.
Nachtrag: die Paypal Adresse lautet: info(ät)prieteniinostri.com
Ihr und Euer
Pfotenhilfe Team






