Aktuelle Meldung
Es erfordert
viel Fingerspitzengefühl, eine Menge Erfahrung und eine genaue Kenntnis der Hunde, wenn nach einem Transport die Hunde im Tierschutz-Zentrum immer wieder neu vergesellschaftet werden müssen.
Normalerweise versucht man die Aufregung in einem Tierheim möglichst gering zu halten, weshalb es auch ein ungeschriebenes Gesetz ist die Tiere nach 16 Uhr nicht mehr in Aufruhr zu versetzen, indem man zwischen den Gehegen herumspaziert.
Ruhe ist eines der wertvollsten Dinge, mit denen man den Hunden begegnen sollte, um ein unnötiges Hochdrehen in den Gehegen zu vermeiden.
Doch zur artgerechten Unterbringung gehört ebenso die Berücksichtigung einer sehr wichtigen Tatsache.
Hunde sind soziale Lebewesen und als solche auf Gesellschaft ausgelegt. Einen Hund von Artgenossen separiert zu halten ist nur dann gerechtfertigt, wenn dies aufgrund gesundheitlicher Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten wie Unverträglichkeit angezeigt ist, um Verletzungen zu verhindern.
Doch einmal im Monat verändert sich der Hundebestand gravierend, da nach dem Transportwochenende ja immer einige Plätze erstmal wieder frei geworden sind.
Die Mitarbeiter setzen sich dann erstmal zusammen und besprechen, wie man Hunde umsetzen kann, ohne zu große Unruhe in die bestehenden sozialen Gefüge zu bringen.
Sie berücksichtigen alle Kriterien, von der Beschaffenheit eines Zwingers ( z.B. Außen – oder Innengehege; eher klein kuschelig und Sicherheit spendend oder lieber doch Waldgehege mit viel Platz für Bewegungsfanatiker), Rüde oder Hündin, groß oder klein, Temperamentsbolzen oder Couchpotato, Alpha oder Omega etc…. ).
Das alles kann nur gewährleistet werden, wenn man wie im Tierschutz-Zentrum sowohl mit Verstand als auch mit Herz agiert.
Und die Tatsache, dass es vergleichsweise wenig Bissverletzung gibt, spricht auch für sich.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
© Pfotenhilfe-Ungarn









