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Erfahrungen!
Für junge Hunde, die aufgrund gesetzlicher Regelungen frühestens im Alter von 16 Wochen ausreisen dürfen und die ihre Zeit oft schon seit ihren ersten Lebenswochen im Tierheim verbracht haben, ist das eine ganz schlechte Situation.
Zum einen ist ihnen stinklangweilig, und zum anderen durchlaufen sie die so wichtige Präge- und Sozialisierungsphase ohne Erfahrungen sammeln zu können.
Sie kennen zwar den Umgang mit ihren Wurfgeschwistern und bestenfalls auch den mit Welpen aus einem anderen Wurf, aber damit hat es sich auch schon.
Die Außenreize, denen sie ausgesetzt sind bzw. die sie kennenlernen können sind nicht allzu viele und je nach Charakter des einzelnen Welpen entwickeln sie sich dann auch in unterschiedliche Richtungen.
Manche sind stabil im Wesen und reagieren neugierig während andere verschreckt werden, wenn auf einen Schlag alles anders und neu ist nach ihrem Umzug in ihr zukünftiges Leben.
In den meisten Fällen können sie dann noch nicht einmal auf ihre Artgenossen zurückgreifen, weil diese ja plötzlich auch nicht mehr an ihrer Seite sind.
Um diesem Zustand entgegenzuwirken, gehen die Mitarbeiter des Tierschutz-Zentrums, wenn es die Zeit erlaubt, mit den „jungen Wilden“ auch schon mal in die Stadt.
Die Hunde fahren dann zum ersten Mal in ihrem Leben bewusst in einem Auto mit und lernen ein paar abgelegenere, aber doch städtische Orte kennen.
Da solche Aktionen für das Tierheimpersonal einen enormen zusätzlichen Aufwand bedeuten, wird immer gerne Unterstützung von außen angenommen.
Natürlich wird darauf geachtet, dass dies zumindest halbwegs hundeerfahrene Leute sind, denn in diesem Alter kann ein Hundeführer mit falschen Reaktionen auch einiges kaputt machen. Dieser Verantwortung ist man sich durchaus bewusst.
Alles kann damit zwar nicht abgefedert werden, aber wir denken, dass es zumindest ein guter Anfang ist.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
© Pfotenhilfe-Ungarn









