Aktuelle Meldung
Veränderungen in Helvecia!
Liebe Tierfreunde,
lange hat dieses Update auf sich warten lassen, doch nun gibt es endlich Neuigkeiten aus Helvecia.
Nach der Beschlagnahmung im Herbst 2011, über die wir auch ausführlich berichtet haben, gab es an dem „Platz des Grauens“ erst einmal großflächige Aufräumarbeiten und Säuberungen.
Es fanden regelmäßige Kontrollen durch den Amtstierarzt und die zuständigen Behörden statt. Einige Hunde wurden direkt beschlagnahmt und tiermedizinisch versorgt.
Es hat sich mittlerweile so entwickelt, dass der „Hundevermehrer“ ganz offiziell eine GmbH gegründet und eine Hundehaltergenehmigung erworben hat. Dies bedeutet, dass er nun „seine“ Hunde offiziell halten darf, sich aber an regelmäßig kontrollierte Auflagen halten muss.
Die ihm seinerzeit weggenommen Hunde mussten wieder an ihn herausgegeben werden, da die damaligen Beanstandungen behoben wurden.
Nicht wirklich zufriedenstellend für uns Tierschützer!
Fakt ist, dass das Einschalten der Behörden und das darauffolgende „Auffliegen“ der damaligen Haltungsbedingungen dazu geführt haben, dass sich die Zustände auf dem Privatgrundstück deutlich gebessert haben.
Für die Hunde, auch für die, die wieder zurück mussten, wurde erreicht, dass sie in Zukunft nicht mehr unter den unwürdigen Bedingungen gehalten werden, wie sie im Herbst vorgefunden wurden.
Die Auflagen für den Hundevermehrer schreiben nämlich unter anderem vor, dass alles abgerissen werden muss und neue Zwingeranlagen für die Hunde gebaut werden müssen, was mittlerweile geschehen ist.
Es wurde außerdem vorgeschrieben, dass jeder einzelne Hund einen „Raum“ von mindestens 6qm² zur Verfügung gestellt bekommen muss und die Hunde „artgerecht“ zu halten sind, ferner müssen die Hunde natürlich mit ausreichend Futter und Wasser versorgt werden.
Ein weiterer Punkt sieht vor, dass er die Anzahl der Hunde reduzieren muss.
Diese Auflagen werden nun aufgrund der gegründeten GmbH und erteilten Hundehaltergenehmigung regelmäßig vom zuständigen Amtsarzt kontrolliert und im Falle einer Missachtung direkt geahndet.
Die Kontrollen werden, laut unseren ungarischen Mitarbeitern, streng durchgeführt.
Für uns wie bestimmt für viele von Ihnen auch, ist dies keine ideale Lösung aber zumindest ein Ansatz.
Dieser gewährleistet, dass die Hunde nicht mehr in so eine desolate Situation wie im letzten Herbst geraten.
Wir möchten uns auf diesem Wege auch noch einmal bei allen bedanken, die uns direkt mit Spenden für die Hunde aus Helvecia unterstützt haben. Dank Ihrer Mithilfe konnten die beschlagnahmten Tiere medizinisch erstversorgt und behandelt werden.
Trotz allem Einfallsreichtum des Hundevermehrers steht ihm selbstverständlich noch immer der Prozess wegen Tierquälerei, Steuerhinterziehung und weiteren kleinen Delikten bevor.
Wann dieser Prozess stattfinden wird, ist leider noch nicht bekannt, denn auch in Ungarn mahlen die Mühlen der Gerichte langsam.
Ihr/euer
Pfotenhilfe Ungarn Team








