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Stress beim Hund – würden Sie ihn erkennen?
Ein gestresster Hund zittert, hechelt oder möchte flüchten?
Manchmal ja. Aber längst nicht immer.
Stress kann ganz unterschiedlich aussehen.
Manche Hunde werden unruhig und hektisch, andere bellen plötzlich mehr, können kaum abschalten oder reagieren schneller gereizt. Wieder andere ziehen sich zurück, werden auffällig still oder beginnen, ihre Umgebung und ihre Menschen ständig zu kontrollieren.
Auch häufiges Gähnen, Lippenlecken, Schütteln, starkes Schnüffeln, Hin- und Herlaufen oder plötzliches Erstarren können Hinweise darauf sein, dass ein Hund mit einer Situation gerade nicht gut zurechtkommt.
Gerade bei Tierschutzhunden werden solche Signale leicht übersehen oder anders gedeutet. Aus „Er muss sich eben erst daran gewöhnen“, „Sie ist einfach stur“ oder „Der will seinen Kopf durchsetzen“ kann schnell eine Erklärung werden – obwohl der Hund vielleicht längst zeigt, dass ihm gerade alles zu viel ist.
Stress zu erkennen, bedeutet deshalb nicht nur, auf offensichtliche Zeichen zu achten. Es bedeutet, den einzelnen Hund zu beobachten und Veränderungen in seinem Verhalten ernst zu nehmen.
Denn wer erkennt, wann ein Hund an seine Grenzen kommt, kann ihm helfen, bevor aus Stress ein echtes Problem wird.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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