Aktuelle Meldung
Ohjeh,
da haben wir sie nun.
6 auf einen Streich und allesamt „Schisser vor dem Herrn“.
Ausgelöst wurde das Dilemma durch das Versterben ihres Besitzers in einer Nachbargemeinde. Die Witwe war mit den Hunden, die ohnehin nur im Freien gehalten worden waren so überfordert, dass sie sich hilfesuchend an die Gemeinde wandte, die wiederum bei Gabor anfragte, ob man helfen könne.
Und nun sind sie da. Bobby, der Papa ist ein Pumi-Mischling und Lola, die Mama hat Mudiblut in ihren Adern.
Dann wären da noch ein Sohnemann und drei Töchter, die in ihrem gut einjährigen Leben wohl noch gar nichts kennenlernen durften.
Und so orientieren sie sich an ihren Eltern, die beide schon nicht zu der mutigen Sorte Hund gehören.
Lola überwindet ihre Scheu inzwischen bereits ein wenig und nähert sich neugierig den Menschen, während Bobby mit Zweibeinern noch nicht wirklich was am Hut hat. Er zieht den strategischen Rückzug vor und nähert sich lediglich seinem Pflegepersonal. Sehr vorsichtig und auch nur, weil er auf die Leckerchen scharf ist, die sie ihm zustecken.
Sohnemann und eine seiner Schwestern nehmen sich ein Beispiel an ihrer Mama und schließen sich ihr an, wenn sie beschlossen hat, dass der Mensch in ihrem Gehege keine Gefahr darstellt, während die zwei übrigen Schwestern sich am liebsten unsichtbar machen würden.
Wir reden also von einer ganzen Gruppe Angsthunde, die in ihrem bisherigen Leben keinerlei Sozialisierung erfahren durften, von Erziehung mal ganz zu schweigen.
Sie werden nun behutsam und mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl behandelt und wir hoffen wirklich, sie so weit sozialisieren zu können, dass sie schon bald an erfahrene Hundehalter vermittelt werden können.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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