Aktuelle Meldung
Wir brauchen Ihre Unterstützung!
1.Quartal und es nimmt kein Ende…
Schon oft haben wir darüber berichtet, dass Tierschutz-Arbeit emotional anstrengend und ein immer fortwährender Prozess ist.
Ständig in der Angst zu leben, Kosten nicht decken zu können bei immer neuen Ausgaben ist Teil der Medaille. Und, glauben Sie uns, wir hauswirtschaften sparsam. Wir schaffen keine unnötigen Dinge an, aber wir lassen auch keinen Notfall im Stich und optimieren die Lebensbedingungen der von uns beherbergten Tiere ständig.
Die Angst, irgendwann bei einem schwer Verletzten Nein sagen zu müssen, weil die Kosten uns auffressen, ist groß. Die Verantwortung auf unseren Schultern lastet schwer!
„Betteln“ ist daher leider ebenfalls Teil unserer Arbeit und nicht immer fühlt es sich gut an, wieder und wieder an Ihre Hilfsbereitschaft zu appellieren.
Mit diesem Bericht möchten wir Ihnen zunächst von Herzen danken für Ihre fortwährende Unterstützung und Ihnen sagen, dass wir uns bewusst sind, dass es ohne Sie gar nicht geht!
Es ist kaum möglich jedem von Ihnen persönlich zu danken. Viele von Ihnen kennen wir persönlich, einige „nur“ telefonisch oder schriftlich. Die meisten haben doch schon das eine oder andere Mal mit einem aus unseren Teams gesprochen oder sie oder ihn gar getroffen.
Einige spenden anonym und von manchen haben wir nichts außer einem Namen und einer Spende. Um alle zu erreichen, nutzen wir öfters unsere Internetpräsenz dafür, um uns bei Ihnen ALLEN zu bedanken! Dies möchten wir hiermit auch erneut tun!
Dennoch müssen wir Ihnen mit diesem Bericht auch aufzeigen, für welche Dinge wir von Januar bis heute um Hilfe gebeten haben und wie viele Außenstände wir trotz vieler Unterstützung noch immer haben.
Im ersten Monat des Jahres haben wir um Unterstützung für eine medizinische Notwendigkeit gebeten, nämlich für synthetische Netze für Tiere mit Leistenbruch.
Bei den einen passiert so etwas „einfach so“, bei anderen kam es durch große Verletzungen oder Bisswunden, und ruck zuck rutscht bei so etwas der komplette Darm heraus. Dies ist ein Todesurteil für das Tier wenn nicht sofort gehandelt wird. Bei so einer Operation wird dann ein synthetisches Netz mit eingenäht um den Darm und die Innereien besser zu schützen und vor einem erneuten Abrutschen zu sichern.
Aufgerufen hatten wir für einen Betrag in Höhe von 150 Euro, eingegangen hierfür sind 30 Euro.
Für unseren Notfall Jamie, der Bein und Kieferbruch erlitten hatte und schwer verletzt ins Tierschutz-Zentrum kam, hatten wir zu einem Betrag in Höhe von 1000 Euro aufgerufen, um seine Operationen und Behandlungen bezahlen zu können. Eingegangen sind wahnsinnige 815 Euro!
Der Februar hat uns Sorgenkind Szepi beschert. Er erlitt einen schweren Bandscheibenvorfall und musste dringend operiert werden. Vor der Operation laufen Untersuchungen, Scans und Medikamentengaben. Dafür benötigen wir 850 Euro, denn leider behandeln kein Arzt und keine Klinik gratis. Eingegangen hierfür sind 140 Euro.
Auch Olivia wurde aufgrund Ihrer beidseitigen Knieprobleme zum Notfall, musste ebenfalls operiert werden und hierfür entstanden Kosten in Höhe von 800 Euro. Eingegangen sind dank Ihnen 560 Euro.
Tja, und neben all diesen teuren Behandlungen sind wir zum Ende des letzten Jahres und auch schon in diesem Jahr Touren gefahren, bei denen einige wenige Hunde ihr neues Leben antreten durften. Dazu fanden Ihre vielen, vielen Sachspenden den Weg von Deutschland nach Ungarn! Auch für diese Unterstützung ein großes DANKESCHÖN an Sie!
Die Spritkosten bei so einer weiten Strecke sind extrem hoch und pro Tour (Hin und Rückfahrt) haben wir hier Ausgaben von ca. 840 Euro. Diese Aufrufe sind leider die unattraktivsten überhaupt. Von zwei Aufrufen zu je 840 Euro sind zusammen 275 Euro eingegangen.
Man muss nicht gut im Rechnen sein um zu erkennen, dass die Bereitschaft zur Unterstützung wirklich groß ist, aber die Ausgaben nicht gedeckt werden konnten. Ein ungutes Gefühl macht sich dann breit, weitere Ausgaben machen zu müssen, für weitere Kranke und Verletzte mit dem Wissen, noch Außenstände zu haben.
Wir sagen Ihnen all dies, damit Sie sehen, dass es wirklich nicht leicht ist, wir gar nicht anders können, als immer und immer wieder aufzurufen. Wir betteln für unsere Hunde und für die Möglichkeit, unsere Tierschutz-Arbeit weiter führen zu können.
Für unsere ersten, behandelten Notfälle des Jahres haben wir somit noch offene Kosten in Höhe von 1255 Euro!
Der Sprit hat uns selber, nach Abzug Ihrer Spenden, irrsinnige 1,405 Euro gekostet…
Daher möchten wir noch einmal um Hilfe bitten, denn wirklich jede Hilfe zählt. Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann bitten wir Sie als Betreff bei Ihrer Überweisung einfach: 1. Quartal Notfälle anzugeben oder Tank-Hilfe.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen und stehen Ihnen für Fragen natürlich jederzeit zur Verfügung. Bitte schreiben Sie dann an unsere info(ät)pfotenhilfe-ungarn.de Mailadresse.
Pfotenhilfe Ungarn Team und Team Tierschutz-Zentrum
Copyright: Anke für Pfotenhilfe






