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Tierpension oder Tiersitter – gut durchdacht in den Urlaub
Die Hauptreisezeit neigt sich langsam dem Ende zu, doch für viele beginnt jetzt die beliebte Nachsaison.
Vielleicht steht auch Ihr Urlaub noch bevor?
Wenn Hund oder Katze nicht mitreisen können, sollte die Betreuung mehr sein als nur die Frage: „Wer nimmt mein Tier?“
Eine Tierpension sollten Sie möglichst vorher persönlich kennenlernen.
Wie werden die Tiere untergebracht? Gibt es auch nachts eine Betreuung? Werden Hunde gemeinsam gehalten und wenn ja, nach welchen Kriterien? Wie wird mit ängstlichen, älteren oder unverträglichen Tieren umgegangen?
Erkundigen Sie sich rechtzeitig, welche Impfungen und Parasitenprophylaxe vorgeschrieben sind und welche Nachweise die Pension verlangt. Auch die Frage nach der Haftpflicht bzw. dem Versicherungsschutz sollte vorab geklärt sein.
Ein Probetag oder eine Probenacht kann sehr hilfreich sein. So erleben Sie nicht erst am Abreisetag, wie Ihr Tier mit der ungewohnten Situation zurechtkommt – und die Betreuung kann Ihr Tier bereits kennenlernen.
Auch bei einem Tiersitter lohnt es sich, genau hinzusehen. Welche Erfahrung bringt er mit, wie lange ist Ihr Tier tatsächlich allein und wer übernimmt, wenn der Tiersitter kurzfristig ausfällt?
Hinterlassen Sie außerdem Tierarzt- und Notfallkontakte, Informationen zu Medikamenten und Besonderheiten und klären Sie, wer im medizinischen Notfall Entscheidungen treffen darf.
Denn eine gute Urlaubsbetreuung richtet sich nicht danach, welche Lösung für uns am bequemsten ist, sondern danach, womit sich unser Tier sicher und wohlfühlen kann.
So können am Ende beide entspannt sein, diejenigen, die verreisen – und diejenigen, die zu Hause bleiben.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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