Aktuelle Meldung
Glückspilze im September!
Im vergangenen Monat durften nicht nur die 13 Hunde das Tierschutz-Zentrum verlassen, die mit dem Transporter zu ihren neuen Familien nach Deutschland gebracht wurden, sondern es gab 7 weitere Glückspilze, die direkt aus dem Tierschutz-Zentrum vermittelt wurden.
Beginnen wir mit den 3 Hunden, die von ihren Besitzern aus Deutschland persönlich abgeholt wurden und denen somit der Transport in einer unpersönlichen Box erspart blieb.
Zsuzsa hatte in diesem Jahr bereits mehrfach Besuch von ihrem neuen Frauchen bekommen, doch nun war der große Augenblick da, in dem die beiden gemeinsam durch das Tor schritten und Zsuzsa 5 ½ Jahre in einem Tierheim hinter sich lassen konnte.
Auch Henrik, den wir im März mit einem Pfeil, der sich tief in seinen Schädel gebohrt hatte, als Opfer eines unsagbaren Missbrauchs, einfangen konnten, hat einen Neustart vor sich. Er wurde nicht nur vom neuen Frauchen, sondern von seinem neuen Hundekumpel „David“ in Empfang genommen und hat das große Glück, sich an einem ruhigen Senior orientieren zu können.
Liza blieb gerade so lange im Tierschutz-Zentrum, um sich gut um ihre Welpen kümmern zu können und hatte ihre neue Familie so in den Bann gezogen, dass sich diese kurzerhand ins Auto setzte, um Liza gleich direkt in Ungarn abzuholen.
Zwei unserer Hunde wurden nach Österreich vermittelt und werden dort sicherlich ein langes und gutes Leben vor sich haben. Die Rede ist von Zora (ehemals L2), einer Tochter von Liza und von Sam (ehemals D3). Die beiden haben nur ihre Kinderstube im Tierschutz-Zentrum verbracht und haben somit nur spielerische Erinnerungen an ein Tierheim.
Die letzten beiden Kandidaten fanden direkt in Ungarn ein zu Hause, wobei diese zwei Hunde unterschiedlicher nicht sein könnten.
H1 hatte es zwar nicht zu einem Namenspaten geschafft, dafür hat er sich sofort und direkt ein zu Hause geschnappt. Und das ist schließlich das Wichtigste in seinem jungen Leben.
Bleibt noch unser Teddybär. Teddy hatte es nie bis auf die Vermittlungsseite geschafft, denn seine Chancen auf ein zu Hause waren eigentlich gar nicht vorhanden. Teddy wurde im Juli wankend und schwankend auf der Straße aufgegriffen und muss ein Alter haben, das Methusalem neidisch werden lässt. Er hört und sieht so gut wie nichts mehr, hat Unterzucker und alle möglichen Alterswehwehchen.
Dafür ist seine Stimme aber noch gut ausgeprägt und so hat er seit Juli lauthals geklagt, weil er sich nicht mehr zurecht fand.
Und sie werden es nicht glauben, aber Teddy hat das Herz von Maren, einer Tierschutzfreundin in Ungarn so tief berührt, dass sie den alten Kerl, ohne lang zu überlegen mit zu sich nach Hause genommen hat. Sie selbst hat gerade den Verlust eines geliebten Tieres zu verkraften und meinte nur:“ Wir können uns nun gegenseitig Trost spenden“. Dafür, liebe Maren, gebührt Dir ein riesengroßes Dankeschön.
Diese Selbstlosigkeit ist heutzutage am Aussterben, umso schöner, wenn es so einem verlorenen Wesen wie dem alten Teddybären zugutekommt.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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