Aktuelle Meldung
Arbeiten am Ostersonntag!
Kurz nachdem der Osterhase am frühen Sonntagmorgen grünes Licht gegeben hatte, machten sich viele Helfer bereit, um unsere Tiere mit ihren Osternestern zu überraschen.
Da Helfer aus drei verschiedenen Ländern angereist waren, namentlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, um das ungarische Team des Tierschutz-Zentrums vor Ort zu unterstützen, war es ein ziemlich buntes Gemisch und Durcheinander.
Und weil sich unter den Helfern auch ein professioneller Baumfäller befand, bildeten sich kurzerhand kleine Grüppchen, um der jeweiligen Arbeit schnell und effizient nachzugehen, denn zum einen müssen die Arbeiten um spätestens 15 Uhr abgeschlossen sein, damit die Hunde zur Ruhe kommen können bevor sich die Pforten des Tierheims wie gewohnt um 16 Uhr schließen, und zum anderen ist die oberste Regel unnötige Unruhe zu vermeiden, denn nur zu schnell kann es passieren, dass die Hunde in Gruppenhaltung hochdrehen und sich dann auch gegenseitig verletzen.
Wie also soll man besten
a. alles unter einen Hut bringen
und
b. so wenig Aufregung wie möglich verursachen,
wenn am einen Ende des Tierschutz-Zenrums Bäume gefällt werden, die schon abgestorben sind und dringend gefällt werden müssen, um Unfälle zu vermeiden,
während am anderen Ende Leckerchen und Futter im Spiel sind?
Leider gab es dieses Mal zeitlich keine Möglichkeit die Tätigkeiten auf mehrere Tage zu verteilen, so dass es galt, sehr schnell einen Plan zu entwerfen.
Wir haben also versucht einen Mittelweg für alle zu finden.
Hunde, in deren Gehege die Baumarbeiten stattfanden wurden vorübergehend in den Auslauf gebracht, in dem wir die Osterüberraschungen versteckt hatten. So waren sie abgelenkt und konnten sich in aller Ruhe die Bäuchlein mit den Geschenken füllen, die Sie für unsere Schützlinge zusammengetragen haben.
Mit Hilfe der Karotten, den Äpfeln und trockenem Brot konnten wir auch die Ponys, die Schweinchen und Jani, das Eselchen im Waldstück bestens dirigieren.
Um das emsige Treiben noch komplett ins Chaos zu stürzen, stand plötzlich und unangemeldet noch eine ungarische Familie vor der Türe und wollte sich einen Hund aussuchen.
Und kaum waren diese wieder weg, fuhren befreundete Tierschützer vor und bescherten uns 5 ängstliche Dackel-Mix Welpen, die wir Ihnen aber noch gesondert vorstellen werden. Die kleinen kamen direkt in die Quarantäne.
Nicht zu vergessen, dass da noch 5 neu aufgenommene Hunde in der Quarantäne warteten, deren Entwurmung auch noch vorgenommen werden musste.
Es war ein unbeschreiblich intensiver Ostersonntag für alle, die daran mitgewirkt haben.
Auch für unsere Fotografin, die eigentlich an allen Ecken gleichzeitig eingesetzt wurde.
Aus diesem Grunde bitten wir um Ihr Verständnis, dass in diesem Jahr nicht alle Hunde mit ihren Osternestchen einzeln fotografiert werden konnten.
Wir haben uns bemüht, um Ihnen möglichst viele schöne Fotos zu beschaffen, die wir nun für Sie vorbereiten und wollen an dieser Stelle bereits versichern, dass jedes Tier mit Leckerchen versorgt wurde, auch wenn wir nicht alles in Bildern festhalten konnten, so wie Sie es sonst von uns gewohnt sind.
Obwohl alle Mitwirkenden am Ende dieses Ostersonntags ziemlich geschafft und müde waren, blieb das tolle Gefühl wirklich Nützliches vollbracht zu haben.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
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