Aktuelle Meldung
Ein schwarzer Tag!
Immer wieder ereilen uns verzweifelte Hilferufe von befreundeten Tierschützern.
Diese halten die Augen offen und kümmern sich um Hunde, die ohne sie einfach ein schlimmes Dasein durchleiden müssten.
Leider steht nicht hinter jedem Tierschützer auch ein Helfer mit offenem Geldbeutel.
Unsere Philosophie lautet, dass jeder genau dort hilft, wo es ihm möglich ist.
Wegsehen kann man nur all zu leicht, aber um Gutes zu tun ist persönliches Engagement nötig!
Und hier müssen viele Rädchen ineinandergreifen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Letzte Woche wurde Gabor angefragt um drei ganz bemitleidenswerten Hunden zu helfen.
Alle drei Hunde benötigten einen sofortigen persönlichen und medizinischen Einsatz und nach einem schnellen telefonischen Austausch konnten wir unsere Unterstützung zusagen.
Keiner der drei Hunde hatte einen Namen, aber zwei von ihnen mussten sofort in die Klinik gebracht werden.
Der erste hatte vermutlich nach einem Autounfall einen gebrochenen Rücken, ein gebrochenes Becken und war vollständig gelähmt und ohne Kontrolle über seinen Verdauungsapparat. Die Röntgenaufnahmen deckten dies schonungslos auf und die Entscheidung konnte nur noch lauten, diese arme Seele gehen zu lassen. Hier kam jede Hilfe zu spät, aber wir konnten zumindest verhindern, dass ein qualvolles und schmerzhaftes Sterben stattfand.
Der zweite Hund, ein kleiner heller Dackelmix war unförmig und aufgequollen. Bei der Ultraschalluntersuchung stellte sich heraus, dass sein ganzer Körper voller Wasseransammlung war, da die linke Herzklappe nicht mehr schloss. Rechtzeitig und in privater Hand hätte man dem kleinen Wurm vielleicht helfen können, aber auch hier war es einfach schon zu spät. Er wäre elendig ertrunken an dem Wasser in seiner Lunge. Wir erlaubten ihm also sanft einzuschlafen.
Der dritte Hund ist ein unglaublich süßes Langhaarschäferhund Welpi. Ca. 2 ½ Monate jung ist das kleine Hundemädchen und doch hat sie noch nichts in ihrem Leben sehen können, denn sie ist blind. Timi taufte sie auf den Namen Molly und kümmert sich liebevoll um das Baby. Ihr können wir noch helfen und ihr zumindest eine sichere Unterbringung bieten. Nächste Woche bringen wir sie nach Budapest und stellen sie einem Augenarzt vor. Bitte drücken Sie mit uns die Daumen, dass es für Molly noch medizinische Hilfe geben kann und wir ihr zumindest zu einem gewissen Grad das Sehvermögen herstellen können.
Uns geht es immer unter die Haut mit diesem Elend direkt konfrontiert zu sein und wir schämen uns nicht dafür, dass wir Tränen um die beiden Wesen vergossen haben, für die es leider nur noch eine Endlösung gab.
Zusätzlich zu dieser psychischen Belastung sehen wir uns am Ende des Tages aber auch noch vor Rechnungen, die wir natürlich irgendwie begleichen müssen.
Wir bitten Sie alle, die Sie uns verstehen und denen beim Lesen dieses Berichtes das Herz schwer geworden ist um eine Spende, damit wir auch in Zukunft nicht wegsehen müssen und gegen den Schmerz und die Hilflosigkeit ankämpfen können.
Sie können uns diese via PayPal ( m.tudsen(ät)pfotenhilfe-ungarn.de ) oder mit einer Überweisung auf unser Konto bei der Nord Ostsee Sparkasse ( IBAN: DE51 2175 0000 0149 9007 75; BIC: NOLADE21NOS ) zukommen lassen.
Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Klinikkosten“ ein.
Wir danken Ihnen bereits vorab im Namen all derer, denen wir mit Ihrer Unterstützung helfen dürfen.
Pfotenhilfe-Ungarn Team
Und Team Tierschutz-Zentrum
© Pfotenhilfe-Ungarn








