Grüße von Fine
Liebe Fan-Gemeinde,
ganz wie es einer „Einzelprinzessin“ gebührt, grüße ich euch aus meiner Residenz im Sauerland (ja, das ist da, wo es die „Dicken Sauerländer“ gibt).
Ich nenne mich jetzt übrigens FINE! Fine, die Erste und Einzige! Ich möchte ja nicht wie eine Virusvariante heißen.
Was soll ich sagen. Ich kam, sah und siegte!
Nachdem ich mich anfangs gar nicht recht aus dem Haus traute und ich einfach stehen geblieben bin oder auch, wenn meine Angst draußen allzu groß war, mich mitten auf die Straße gelegt habe, kann ich es mittlerweile kaum abwarten, wenn es wieder nach draußen in die freie Wildbahn geht. Mittlerweile gehe ich sogar auf idyllischen Feldwegen ohne Leine, beobachte dabei aber immer meine Dienstboten, die mich ausführen – nicht, dass die plötzlich Dummheiten machen – gutes Personal ist heutzutage so schwer zu finden.
Ich freue mich auch immer über andere Gefährten, bin äußerst kontaktfreudig, gesellig und unternehmungslustig.
Ein äußerst gutes Verhältnis pflege ich zu meinen Nachbarn. Dort wohnt Herr Schröder. Herr Schröder ist ein reinrassiger Golden Retriever, den ich immer durch den Zaun beobachte. Da mich seine Familie, wie könnte es auch anders sein, so süß findet, holen die mich immer rüber. Dort tobe ich mich immer aus und lasse mich gerne streicheln. Eine willkommene Abwechselung.
Und dann gibt es noch einen Verehrer, den Otto. Otto ist ein Mops und hat sich in mich schockverliebt, sprich er ist keinen Meter mehr gelaufen, so gebannt war er von meiner Schönheit.
Sein Frauchen durfte ihn dann hinfort tragen.
Im Großen und Ganzen bin ich mit meinen Dienstboten zufrieden. Dazu gehören: Ein Butler, eine Köchin und eine Kammerzofe. Morgens kommt immer noch eine Magd vorbei, die wird hier aber „Omma“ genannt.
Auch Gäste empfange ich sehr gerne. Da ist mein Motto „mitten drin – statt nur dabei“ – ich liebe es.
Sollten mal keine Dienstboten zugegen sein, übernehme ich das Ruder und kümmere mich um die Schuh- und Sockenpflege. Aber anscheinend kann ich es ihnen nicht recht machen. Sie gucken dann immer so komisch und bringen die Fußbekleidung schnell weg. Wahrscheinlich ist es ihnen unangenehm, wenn eine Prinzessin Hausarbeiten verrichtet….
Jetzt bin ich gespannt, was mich im Sommer so alles erwartet. Ich erzähle euch dann demnächst von meinen Abenteuern hier im schönen Sauerland – dem Land der tausend Berge – da, wo die Mussick (ja, so sprechen die das hier) spielt!
Bis bald oder - wie man hier im Sauerland zu sagen pflegt: Gut gehn – bis de Tage…..… eure Prinzessin Fine I.











